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"Wir sehen uns im Odenwald"

beim Erntefest
Thomas Maul (l.) und Dirk Schmöe kündigen ein "Wiedersehen im Odenwald" an. Bild: Bus.

Scheie / Erntefest (bus). Beim Scheier Erntefest hat die Rückkehr des großen Umzugs auf den Sonntag eine außergewöhnlich große Beteiligung nach sich gezogen. "So viele Teilnehmer hatten wir seit langer Zeit nicht mehr", hielt der sichtlich zufriedene Vorsitzende der organisierenden Trachtengruppe, Dirk Schmöe, fest. Mit 15 Gespannen übertraf der 2013er Korso der festlich geschmückten Erntewagen das Vorjahresresultat um mehr als das Doppelte.

Im Zug fanden sich Delegationen aus Rusbend, Lauenhagen, Meinsen-Warber, Frille, Heeßen, Vehlen, Aminghausen und Nammen sowie vom örtlichen Schützenverein und von der Trachten- und Volkstanzgruppe Starkenburg (Heppenheim). Der Kontakt zu den aus dem Odenwald angereisten Gästen war über den hessischen Landestrachtenverband hergestellt worden.

Nachdem die über die Tanzstationen Zimmermannsplatz, Rethof, "Schraub-Bar" und Meiers Hof führende Rundreise zum Ausgangspunkt, dem am Dorfgemeinschaftshaus errichteten Festzelt, zurückgekehrt war, überreichte deren Vorsitzender Thomas Maul als Gastgeschenk ein Paar Holzschuhe. Schmöe revanchierte sich mit einem Schmuckteller. "Wir sehen uns im Odenwald", kündigte der Vorsitzende einen Ausbau des Premierenkontakts an. "Ihr ward hervorragende Gastgeber", gab Maul zu verstehen. Die rund zwei Dutzend Köpfe zählende Gruppe sei, wie es im Hessischen ausgedrückt werde, "gut druff" gewesen. "Ich denke auch, dass wir uns wiedersehen."

Im Anschluss an kurze Festansprachen von Pastor Jan-Uwe Zapke und Ortsbürgermeister Friedrich Meyer schlüpfte Schmöe gemeinsam mit Gudrun Peter in die Rolle von "Heini und Stiene", um in plattdeutscher Sprache amüsante Ereignisse aus dem Dorfgeschehen in Erinnerung zu rufen. Mit dem Hochziehen der Erntekronen und den Aufführungen der Tänze „Heufahrer“ und „Windmühlenflügel“ stimmte die Trachtengruppe sich und die vielen Besucher auf den Ausklang ihrer Ahnebeier ein.

Diese hatte ihren Auftakt bereits am Freitag mit dem Eintreffen der Starkenburger, dem Grünholen im Schaumburger Wald und einer Generalprobe auf dem Festzelt genommen. Am Sonnabend stand zunächst eine Stadtführung auf dem Programm. Abends baten "WendyÖs Band" und Discjockey Cäsar zum Tanz. Der Sonntag hatte mit einem Frühschoppen begonnen, in dessen Rahmen eine eigens angefertigte Krone zugunsten der Jugendarbeit der 1974 gegründeten Gruppe zur Versteigerung kam. Während der Umzug durchs Dorf rollte, verkürzten auf dem Zelt Kaffee und Kuchen den Besuchern die Wartezeit.

Bleibt anzumerken, dass die Gäste aus Heppenheim nicht nur mit tänzerischem Können und schmucken Trachten, sondern auch mit farblichen Akzenten zu überzeugen wussten. "Das sind ja schaumburg-lippische Landesfarben", meinte ein etwas verblüffter Betrachter der Szenerie. In der Tat trugen die Frauen rote und die Männer blaue Strümpfe, was zusammen mit viel Weiß in der übrigen Bekleidung die Kombination Weiß-Rot-Blau ergab.


Letzte Änderung dieser Seite am 13.03.2015 von (unbekannt). Informationen unter birgit.jung@tvg-starkenburg.de