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Kaltblüter im Einsatz fürs therapeutische Reiten

HEPPENHEIM (jn).

Apropos Arbeit: Beeindruckend zu erleben waren am Sonntag auch die Schaubilder, die Kaltblüter beim Holzrücken (mit Hessenmeister Patrick Hilleke sowie Peter Giegerich und seinen Norikern) oder Pflügen zeigten: Karsten Werner, der mit seinen Tieren auch Flächen pflegt, die der Nabu gekauft hat, musste sich dabei mächtig ins Geschirr legen.

Kaltblüter im Einsatz beim therapeutischen Reiten präsentierte die Rimbacherin Sigrid Rettig vom Verein "Trab" (Sitz Konstanz am Bodensee), und der "Storchenhof" aus Dettenheim bei Karlsruhe, der seine Comtois mitgebracht hatte, warb für sein Anliegen - vom Aussterben bedrohte Nutztierarten zu züchten und sie auch artgerecht einzusetzen, im Wald oder bei der Heuernte, wie es früher gang und gäbe war.

Der Veranstalter Reit- und Fahrverein Heppenheim hatte am Sonntag den Nachwuchs auf den Platz geschickt, alle drei Voltigruppen mit einer hübschen Vorführung um Astrid Lindgrens beliebte Figur Pippi Langstrumpf, wobei sich das ehemalige Kutschpferd Jack, erst seit September im Einsatz, schon hervorragend schlug. Kollegin Hanni, das Voltigierpferd der jungen Rimbacher Sportler, die als Frösche auftraten, hatte bei der Kaltblutschau ebenso Premiere wie Jack damals beim Turnier in der RuF-Reithalle, und auch das ging gut.

Das Heppenheimer Schulpferd Belinda gab ebenfalls ein Debüt: als Ersatz für die verletzte Arabella ritt sie die Quadrille des Veranstalters mit, orientierte sich sichtlich an den drei anderen Pferden und absolvierte ihre ungewohnte Aufgabe ohne Fehl und Tadel.

Sehr zufrieden zeigte sich nach sieben Stunden Kaltblutschau mit großem Publikumszuspruch auch Andrea Pfeilsticker. Der Verein hat die Mammutveranstaltung - THW und die DRK-Ortsvereinigung haben ebenfalls mitgeholfen, auch der evangelische Posaunenchor sowie die Trachten- und Volkstanzgruppe Starkenburg war wieder mit von der Partie - ein weiteres Mal gestemmt. Vorbereitung und Einsatz aller aktiven Mitglieder dürften sich wiederum auszahlen, zumal Andrea Helm schon um 14 Uhr alle Tombolalose verkauft hatte. Der Reinerlös, auch das schöner Brauch von Anbeginn an, geht traditionell an das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg.


Letzte Änderung dieser Seite am 07.02.2015 von (unbekannt). Informationen unter birgit.jung@tvg-starkenburg.de