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Weinmarkt: Mehr als 300 ältere Gäste füllten an "ihrem" Tag das Festzelt

Immer mehr Senioren nutzen Angebot

Starkenburg
Mehr als 300 ältere Heppenheimer genossen das Programm beim Seniorennachmittag. Bild: Jährling

Heppenheim (dj). Noch mehr Gäste als im vergangenen Jahr waren der Einladung der Weinmarktbetreiber und des Caritasausschusses zum Seniorennachmittag in das Festzelt mit Unterhaltungsprogramm gefolgt. Bei "Worscht, Weck und Woi" gepaart mit milden Temperaturen ließen es sich die Senioren an diesem Nachmittag besonders gutgehen.

Vor drei Jahren wurde der Seniorennachmittag von Mittwoch auf Donnerstag verlegt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Woran das genau liegt, ist auch dem Geschäftsführer des Weinmarktes, Edgar Hörner, ein Rätsel. Ihn freut der Erfolg freilich: "Hier haben viele Seniorinnen und Senioren endlich mal wieder die Gelegenheit, sich auszutauschen und zu erfahren, wie es dem einen oder anderen Weggefährten in letzter Zeit ergangen ist." Fahrdienst für die Ortsteile

Dass das auch funktioniert, dafür sorgen die Fahrdienste des Malteser Hilfsdienstes, des Deutschen Roten Kreuzes und des Pfarrausschusses von der Gemeinde Sankt Peter. Sie bringen die über Siebzigjährigen aus der Kernstadt und den Ortsteilen ins Festzelt. Erbacher, Ober-Laudenbacher, Mittershäuser, Kirschhäuser, Sonderbacher, Hambacher und Kernstädter füllten das Festzelt am Nachmittag in Windeseile, so dass kaum noch ein Sitzplatz übrigblieb.

Gut angenommen wird die von einem Spender ausgeteilte "Flaaschworscht mit Weck", dazu Stemmler, Maiberg oder Rosé und viel Wasser, gepaart mit einem großen Unterhaltungsprogramm. Allerdings reichten die Weck auch in diesem Jahr wieder nicht für Alle, musste Else Adler vom Pfarrausschuss gestehen. Statt 280 wie im vergangenen Jahr wurden jetzt 300 Portionen bestellt - ein weiterer Beleg für die Beliebtheit des Festes.

Bürgermeister Burelbach zollte Rese Rothermel und Else Adler Lob, die seit Jahrzehnten zum Gelingen beitragen. Dank sagte er auch den Helfern der Hilfsdienste, die sich teilweise mindestens einen halben Tag Urlaub nehmen müssen. "Entrüstung" über Pfarrer

Vergnügt reihten sich die Senioren ein bei den Schunkelrunden, die Oskar Ringhof am Keyboard anstimmte, und sie sangen fleißig Volkslieder des Jahrgangschors 1939 mit. Charmant und mit viel Witz moderierte Christoph Zahn den Nachmittag. Er scheute nicht davor zurück, Pfarrer Schega zu veralbern, der dieses Jahr mit 70 Jahren in den Ruhestand geht. Dies sei schon schmerzlich genug, doch fielen die Tränen der Wehmut noch dicker aus, wenn die Senioren wüssten, wo der Weststadtpfarrer hinzieht. "Unser Herr Pfarrer zieht nach Bensheim", rief Zahn mit gekonnt gespielter Entrüstung in die Menge und hatte die Lacher auf seiner Seite.

Neben der Gebietsweinkönigin 2012, Melanie Hillenbrand aus Heppenheim, hatte auch die scheidende Bergsträßer Weinkönigin Franziska Jourdan aus Groß-Umstadt den Weg in die Kreisstadt gefunden. Sie erfreute mit einem Gedicht über das Älterwerden.

Großes Vergnügen bereiteten den betagten Herrschaften die Auftritte der Jugend: Trompetenmelodien gab es von den Schülerinnen der Musikschule, Lena Thoß und Alena Kourychev. Zum Staunen brachten Saskia Silber und Anna Bernardini vom Turnverein Heppenheim (TVH) das Publikum. Sie zeigten kräftezehrende Akrobatikfiguren.

Doch wirklich strahlende Seniorenaugen gab es bei den Vorführungen der Kleinsten. Auf das Lied "Unter dem Meer" und Tauchflossen an den Füßen präsentierten sich die Mädchen vom TVH. Bei der Trachtengruppe Mittershausen-Scheuerberg mit Gästen aus der Trachtengruppe Starkenburg erregte ein zweijähriger Lockenkopf die Aufmerksamkeit aller.


Letzte Änderung dieser Seite am 07.02.2015 von (unbekannt). Informationen unter birgit.jung@tvg-starkenburg.de