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Hessen in Berlin: Trachtengruppe Starkenburg trifft CDU-Politiker Michael Meister

Bei der Aufführung
Hessen in Berlin: Die Trachten- und Volkstanzgruppe Starkenburg tanzt in der Landesvertretung. Foto: CDU

BERLIN/KREIS BERGSTRASSE - (red). Traditionsgemäß öffnete zum Tag der Deutschen Einheit die Landesvertretung Hessen in Berlin ihre Pforten. Wer sich über Hessen informieren wollte, konnte nicht nur Kulinarisches entdecken, sondern erhielt auch von der Heppenheimer Trachten- und Volkstanzgruppe Starkenburg die direkte Aufforderung zum Mittanzen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Odenwälder und Bergsträßer Brauchtum zu pflegen, zu erhalten und über die Grenzen seiner Heimat hinauszutragen. Natürlich haben die Trachtler den Berlin-Besuch genutzt, um den Bundestag zu besichtigen und mit ihrem Bundestagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Im Fokus stand das Ergebnis der Bundestagswahl und damit die Frage, wie es nun weiter geht. Zur Haltung des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz gab es "klare Kante" des CDU-Politikers Michael Meister: "Wenn Herr Schulz bis 17 Uhr am Tag der Wahl sagt, ich will Bundeskanzler werden, und um 18.10 Uhr erklärt, ich gehe in die Opposition, dann halte ich persönlich das für merkwürdig. Die SPD stellt das Interesse der Partei über das Interesse des Landes."

Zu einer möglichen Jamaika-Koalition sagte Meister, die Union solle offen sein, mit allen demokratischen Parteien zu sondieren. Dies werde angesichts der inhaltlichen Unterschiede sicher nicht einfach. Er habe aber den Eindruck, dass die FDP und die Grünen in die Regierung wollten. "Ob sie es gemeinsam wollen, das ist eine andere Frage." Angesichts des Verlusts von etwa 1,3 Millionen Stimmen an die FDP und etwa einer Million Stimmen an die AfD sei die Aufarbeitung der Wahlergebnisse neben der Regierungsbildung die zweite große Aufgabe.

Die Besucher fragten auch nach der sogenannten Obergrenze für Flüchtlinge. Michael Meister machte deutlich: "Unser Grundgesetz lässt eine feste Zahl als Obergrenze bei einem individuellen Rechtsanspruch nicht zu. Allerdings muss die Zuwanderung begrenzt werden." Viel wichtiger als diese Debatte sei es, ein Angebot an die afrikanischen Länder zu machen, von wo gegenwärtig die meisten Flüchtlinge kommen. "Perspektiven schaffen in den Heimatländern, um den Fluchtanreiz zu senken. Das ist ein langwieriger Prozess – aber die einzige plausible Antwort, die man geben kann."


Letzte Änderung dieser Seite am 16.12.2017 von (unbekannt). Informationen unter birgit.jung@tvg-starkenburg.de